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Wie kann in Tornesch die Energiewende gestaltet werden?

Die Bundesgesetzgebung verpflichtet alle Kommunen, so auch Tornesch, kommunale Wärmepläne aufzustellen. Die Wärmeplanung wird damit Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. So ist die Stadt zukünftig verpflichtet, für alle Gebäude in unserer Stadt ein Angebot für die Wärmeversorgung bereitzustellen. Diese neue kommunale Aufgabe kann flächendeckend nur langfristig umgesetzt werden und bedarf eines strategischen Konzeptes.


Die Vielfalt der ganz unterschiedlichen Gebäudetypen mit ebenso unterschiedlichem Bedarf an Wärmeversorgung macht es notwendig, dass wir jedes Gebäude auf den individuellen Wärmebedarf überprüfen. Dies kann nur im Dialog und in der Zusammenarbeit mit den Grundstückseignern gelingen.


Wichtig ist mir dabei, Eigeninitiative der Grundstückseigentümer zu begleiten und zu unterstützen, Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und nur in absoluten Ausnahmefällen Lösungen vorzugeben. Entscheidungshoheit bei den Grundstückseignern, Respekt für die Meinung des anderen sowie Gespräch auf Augenhöhe sind dabei selbstverständlich.


Unsere Stadtverwaltung hat bereits erste Planungen und Überlegungen für eine kommunale Wärmeversorgung angestellt. Sogleich ab meinem Amtsantritt werde ich die Planungen in vier Schwerpunkten vorantreiben:


  • Bestandsaufnahme und grundsätzliche Überlegungen durch die Stadtverwaltung

  • Erschließen von Fördermöglichkeiten durch Land und Bund

  • externe Expertise sowie Austausch mit anderen Kommunen

  • das wichtigste: Dialog mit den Grundeigentümern und Bürgern im direkten Gespräch, Einwohnerversammlungen, Workshops im konkreten Planungsprozess…


Dabei ist mir bewusst: Jede Verzögerung bei der Wärmeplanung und deren Umsetzung kostet uns alle bares Geld.

29. Januar 2024

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