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Was kann die Stadt tun, um bezahlbaren Wohnraum für die Tornescher zu schaffen?

Das Angebot an bezahlbarem Wohnraum muss in unserer Stadt unbedingt verbessert werden, um gerade für unsere jungen Leute, die eine Familie gründen wollen, das Wohnen in Tornesch weiterhin zu ermöglichen. Der Zuzug junger Familien ist auch gut für die demographische Entwicklung in unserer Stadt. Und auch für Senioren, die aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr in ihrer angestammten Wohnung leben können, muss bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum für ein selbstbestimmtes Leben im Alter geschaffen werden.


Dabei stehe ich als Bürgermeisterin für diese beiden Prinzipien:


Die Planung, Erschließung und Vermarktung von Bauland muss in kommunaler Hand liegen. So vermeiden wir Gewinne bei Privatinvestoren, durch die das Bauland unnötig verteuert wird.


Hierzu gehört unabdingbar eine langfristige und nachhaltige Baulandbewirtschaftung durch die Stadt. Nur so wird gewährleistet, dass wir die räumliche Entwicklung unserer Stadt bestimmen.


Wenn die Stadt die so geschaffenen Baugrundstücke zum Selbstkostenpreis direkt an unsere Bürger abgibt, liegt der Vorteil bei Ihnen, den Tornescher Bürgern. Zudem gibt die Direktvermarktung durch die Stadt die Möglichkeit, soziale Aspekte bei der Grundstücksvergabe einfließen zu lassen (z.B. Anzahl der Kinder oder ehrenamtliches Engagement). Einer Verdrängung von Menschen, die hier in Tornesch aufgewachsen sind, und die sich hier ihr Leben aufbauen wollen, wird auf diese Weise entgegengewirkt.


Genossenschaftliche und öffentliche Bauträgerschaft ist hierbei eine sinnvolle Ergänzung, um insbesondere beim Bau von Sozialwohnungen voranzukommen. Die Gründung oder Beteiligung der Stadt an einer öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft ist hierfür eine sinnvolle Maßnahme.

29. Januar 2024

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