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Gespräch mit Stadtjugendpfleger Dieter Krüger


Gespräch mit Stadtjugendpfleger Dieter Krüger von Ann Christin Hahn
Mit dem Kinder- und Jugendbeirat verfügt unsere Stadt über eine neue Beteiligung, damit die Interessen unserer jungen Leute angemessen wahrgenommen werden

18. Dezember 2023 – Heute bin ich im Rathaus mit Dieter Krüger, dem Stadtjugendpfleger und Leiter des Jugendzentrums „JottZett“, verabredet. Um 14 Uhr betrete ich wie verabredet sein Büro und werden von ihm und Daniel Seehaber, der in Tornesch gerade sein duales Studium absolviert, freundlich empfangen.


Ich erfahre, dass Jugendarbeit deutlich mehr bedeutet, als das Jugendzentrum zu betreiben. Vielmehr hat Herr Krüger ein offenes Ohr für alle Jugendlichen in unserer Stadt, koordiniert die Schulsozialarbeit und kennt so die jungen Leute ganz genau. Eine gute Jugendarbeit beinhaltet Freizeitgestaltung und Engagement. Sie bietet den Jugendlichen eine Anlaufstelle bei ganz persönlichen Sorgen und Nöten und wird dabei stets präventiv und sehr vertraulich  ausgeübt.


Herrn Krüger ist sehr wichtig, dass Schulsozialarbeit nicht die „Springerstelle" für die Pausenaufsicht oder Vertretungsstunden ist, sondern Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die gerade im besonderen Maße ein offenes Ohr, Halt und Orientierung brauchen.


Herr Seehaber und Herr Krüger berichten mir von der Wahl des Kinder- und Jugendbeirats, die gerade abgeschlossen wurde. 10 Kinder und Jugendliche sind gewählt worden, und der Beirat wird sich in Kürze konstituieren. Künftig wird sich der Kinder- und Jugendbeirat insbesondere um die Belange der jungen Generation kümmern und in die Jugend betreffenden politischen Entscheidungen beteiligt werden.


Für Tornesch ist die erfolgreiche Wahl des Kinder- und Jugendbeirates ein großer Gewinn. Denn die Kinder- und Jugendbeteiligung ist eine wichtige Grundlage, um die Belange und die Sicht der jungen Leute angemessen zu berücksichtigen. 


Für eine erfolgreiche Arbeit ist es jetzt wichtig, dass eine echte Einbindung des Kinder- und Jugendbeirates in die politischen Prozesse unserer Stadt gelingt. Die Beteiligung muss auf Augenhöhe erfolgen, um Wirkung zu entfalten.


Zum Abschied geben mir Herr Krüger und Herr Seehaber eine Postkarte über Jugendarbeit mit, auf der steht:

 

„Kinder und Jugendliche: Man bemerkt sie nicht – wenn sie weg sind! Jugendarbeit: Man bemerkt sie erst, wenn sie weg ist!“

 

als wir nach 2 Stunden unser Gespräch beenden, habe ich einen gründlichen Einblick in die Jugendarbeit in unserer Stadt erhalten. Insbesondere die Vielfältigkeit bei der Erfüllung der Aufgabe sowie das persönliche Engagement sind die Voraussetzungen für deren Erfolg. So bin ich beeindruckt von der Arbeit, die Dieter Krüger mit seinem Team leistet.

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