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  • AutorenbildAnn Christin Hahn

Frühstück beim Bauhof


Ann Christin Hahn beim Bauhof Tornesch
Für die Mitarbeiter des Bauhofes – gerade jetzt im Winter – habe ich großen Respekt

19. Dezember 2023 – Heute bin ich zum Frühstück mit den Mitarbeitern des Bauhofs verabredet. Die Arbeit unseres Bauhofs beginnt in der Regel um 7 Uhr, Frühstück gibt es dann um 9 Uhr. 


Alle haben ihre Frühstücksboxen dabei und ich habe Lebkuchen mitgebracht, da greifen die Mitarbeiter gerne zu. Wer bei Wind und Wetter draußen arbeitet, der braucht Kraft und Energie.


Ich werde gebeten, mich kurz vorzustellen und mache das gerne. Danach möchte auch ich gerne wissen, was die Mitarbeiter unseres Bauhofs auf dem Herzen haben. Ich erfahre, dass jede verfügbare Hand händeringend gebraucht wird, dass dieses Jahr noch über 800 „Bedarfe" abzuarbeiten sind und dass die Mitarbeiter jede Menge Überstunden vor sich herschieben. Jetzt zur Winterzeit gibt es eine Urlaubssperre und grundsätzlich eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft. Der frühe Wintereinbruch hat uns gezeigt, wie notwendig dies ist.

Alles, was es technisch zu lösen gibt, macht der Bauhof zunächst mit eigenen Mitteln. Erst wenn man mit eigenem Gerät nicht weiterkommt, werden Fachfirmen dazu gerufen. Ob verstopfte Abwasserpumpen, abgestorbene Äste oder Ausbesserungsarbeiten an den Straßen, unser Bauhof ist stets zur Stelle, wenn es in Tornesch klemmt.


Wenn es im Winter friert und schneit, geht es für die Mitarbeiter des Bauhofs besonders früh aus den Federn. Das Ziel ist es, die Straßen geräumt zu haben, bevor der Berufsverkehr beginnt. Das ist ein Knochenjob im Dienst für unser Tornesch.


Ein Wunsch, den ich sehr gut nachvollziehen kann, ist der Wunsch nach weiteren Unterstellmöglichkeiten für technisches Gerät. Denn aus Platzmangel in der Halle stehen einige Fahrzeuge bei Wind und Wetter im Freien.


Und auch die Arbeit auf dem Bauhof entwickelt sich weiter. Bei den Ausbesserungsarbeiten wird Heißasphalt getestet, der deutlich haltbarer ist als Kaltasphalt. Und auch in die Digitalisierung wird große Hoffnung gesteckt, wie mir Bauhofleiter Ralf Ossenbrüggen beim anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten und über den Hof berichtet.

Ich bin beeindruckt und dankbar, dass Tornesch einen so leistungsfähigen Bauhof mit jederzeit zupackenden Mitarbeitern hat. Darüber können wir uns glücklich schätzen, unsere Stadt ist in guten Händen.

 

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