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  • AutorenbildAnn Christin Hahn

Besuch beim Schuetzenverein Tornesch von 1954 e. V.


Mark Suhr und Florian Kaminski zeigen Ann Christin Hahn den Schießstand für Luftgewehr
Mit ihren modernen Schießständen bietet der Schützenverein die professionellen Voraussetzungen für die Ausübung des Schießsportes in unserer Stadt

13. Dezember 2023 – Heute Abend besuche ich den Schützenverein Tornesch von 1954 e.V. während seiner Vorstandssitzung. Herr Büchner, der Vorsitzende des Schützenvereins, begrüßt mich herzlich.


Nach meiner kurzen Vorstellung zeigen mir Herr Büchner und seine Vorstandskollegen Mark Suhr und Florian Kaminski mit der Schießanlage den sportlichen Bereich ihres Vereinsgebäudes. Es ist eine der modernsten Anlagen in Schleswig-Holstein, die mittlerweile voll digitalisiert ist. 


Der Verein verfügt über einen Schießstand für Luftgewehr und einen Schießstand für Kleinkaliber. Es gibt sogar eine Bahn wie wir sie vom Biathlon kennen. 


Außerdem gibt es im Schützenverein eine Bogensparte, die im Sommer draußen auf dem angrenzenden Sportplatz trainiert und im Winter Hallenzeiten in der Turnhalle der Johannes-Schwennesen-Schule nutzen kann.


Die Schusswaffen des Vereins sind sicher verwahrt und weggeschlossen. Somit ist ein Missbrauch durch unbefugte ausgeschlossen. Das ist wichtig ist für die Sicherheit, und darauf hat der Schützenverein jederzeit ein wachsames Auge.


Herr Büchner erzählt mir vom Vereinsleben und von der Jugendarbeit. Viele Jugendliche nutzen die Gelegenheit und „schnuppern" in das Vereinsleben bei den Schützen hinein, lernen das reiche Angebot – besonders auch für junge Menschen – kennen und schätzen, und vieleHerr bleiben dauerhaft. Möglich ist das ab einem Alter von 12 Jahren.


Mich beeindruckt auch das Vereinsheim, das Tradition und Gemütlichkeit ausstrahlt und Platz bietet für Feiern mit bis zu 130 Personen, in guter Ort für Abende in bester Gesellschaft und Gemeinschaft.


Angesprochen auf die aktuelle Diskussion über den alternativen Standort für die Grundschule um eine mögliche Umsiedlung des Vereins, hat Herr Büchner eine klare und sehr gut nachvollziehbare Haltung: Aus einer Umsiedlung darf es für den Verein keine Nachteile oder Verschlechterung für die Aktivitäten des Schützenvereins geben. Weder wird sich der Verein auf finanzielle Experimente einlassen, noch wird er Einschnitte in das Vereinsleben hinnehmen. Bei einem Neubau des Vereinsheims an anderer Stelle wird man neue, schärfere Auflagen erfüllen müssen und man hätte die Chance, die Anlage komplett barrierefrei zu erstellen. Wenn diese Bedingungen erfüllt werden können, ist der Verein gesprächsbereit.


Ich bedanke mich für die gründlichen Einblicke und wünsche dem Vorstand noch eine erfolgreiche Sitzung. 


Mein Besuch bei den Schützen hat mir vielfältige Eindrücke gegeben. Mit dem Schützenverein Tornesch von 1954 e.V. haben wir einen Verein mit großer Tradition, der wertvolle Arbeit leistet und das sportliche wie auch gesellschaftliche Angebot vor Ort bereichert.

 

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