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  • AutorenbildAnn Christin Hahn

Besuch bei Jennifer Shaw, Koordinatorin des offenen Ganztags an der JSS


Ann Christin Hahn mit Jennifer Shaw, Koordinatorin des offenen Ganztags an der JSS, am Kicker
Das reichhaltige Angebot an Spielen im offenen Ganztag kann sich sehen lassen

21. Dezember 2023 – Heute Vormittag treffe ich Jennifer Shaw, die Koordinatorin des offenen Ganztags  an der Johannes-Schwennesen-Schule.


Die Einladung, sich vor Ort die beengte Platzsituation an der Schule anzusehen, hatte Frau Shaw gestern Abend beim Runden Tisch für den Grundschulneubau spontan ausgesprochen, und ich habe sogleich für heute Morgen einen Termin mit ihr verabredet. 

Frau Shaw empfängt mich in der Eingangshalle der Schule, bittet mich in einen der Aufenthaltsräume des offenen Ganztags und bietet mir einen frischen Kaffee an.


Frau Shaw berichtet mir von dem wachsenden Raumbedarf durch die stetig steigende Schülerzahlen, die Anforderungen des offenen Ganztags und wie die Schule bereits jetzt zu sehr kreativen Lösungen greift, um den Anforderungen im Schulalltag trotz der beengten Räumlichkeiten überhaupt noch gerecht werden zu können.


Die Schultage sind klar strukturiert. Der reguläre Unterricht findet vormittags statt, im Anschluss ist Zeit für das Mittagessen und Hausaufgaben. Danach hält der offene Ganztag ein vielfältiges Angebot bereit.


Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler sich in der Schule wohlfühlen, wenn sie dort den ganzen Tag verbringen. Klassenräume sind für das Nachmittagsangebot nur sehr bedingt und mit Einschränkungen geeignet, denn es geht nicht darum, die Kinder an ihren angestammten Plätzen „aufzubewahren“ bis sie nach Haus können. Vielmehr geht es um eine lebenswerte Umgebung.


Ich erfahre, wie intensiv und umfassend die Schule in der Konzeptentwicklung für den Grundschulneubau eingebunden war. Die Berücksichtigung der pädagogischen Interessen beim Raumprogramm haben nach dem Empfinden meiner Gesprächspartnerin zu einem schlüssigen, stimmigen, einfach „rundem" pädagogischen Konzept geführt.  Auf der Seite der Schule ist es daher nicht nachvollziehbar, dass nach dem direkten und konkreten  Vergleich zweier infrage kommender Standorte kein einstimmiges Votum für den besser geeigneten Standort fällt.


Gleichzeitig ist die Sorge groß, dass Klassencontainer, die in Kürze die sich abzeichnende schlimmste Raumnot lindern sollen und als Übergangslösung gedacht sind, dauerhafter Bestandteil der Schule werden.


Ich bin beeindruckt, mit welchem Herzblut und Sachverstand Frau Shaw ihre Kompetenz einbringt, um Engpässe abzumildern und Übergangslösungen zu finden. Und mir ist auch deutlich geworden, dass sich bei weiter steigenden Schülerzahlen und dem 2025 kommenden Rechtsanspruch auf ein Ganztagsangebot der Platzmangel immer weiter verschärfen wird.


Der dringende und zügige Handlungsbedarf für den Neubau der Grundschule, so wie er bereits gestern am runden Tisch gefordert wurde, ist mir durch die bereits heute bestehende beengte Situation noch einmal deutlich geworden. Im Falle meiner Wahl zur Bürgermeisterin wird hier einer der ersten Schwerpunkte meiner Arbeit liegen.

 

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